„Und was machen Sie beruflich?“ Diese Frage kommt bestimmt – spätestens beim nächsten Netzwerktreffen oder der Familienfeier. Tatsächlich haben viele Unternehmen keine treffsichere Formulierung über ihre Tätigkeit, obwohl eine klare Positionierung zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren zählt. Wie sieht es bei dir aus: Kannst du eine Fahrstuhlrunde nutzen, um einen potenziellen Kunden neugierig zu machen?

Wikipedia schreibt: Ein Elevator Pitch, auch genannt Elevator Speech oder Elevator Statement, ist eine Methode für eine kurze Zusammenfassung einer Idee. Der Fokus liegt auf positiven Aspekten wie zum Beispiel der Einzigartigkeit.[1]

Der Kerngedanke eines „elevator pitches“ basiert auf dem Szenario, eine wichtige Person in einem Aufzug zu treffen und diese dann während der Dauer eines Aufzugaufenthalts von seiner Idee und vor allem von deren Wert überzeugen zu können. Ist die Idee überzeugend genug vorgestellt worden, wird das Gespräch weitergeführt oder man verabredet sich zu einem weiterführenden Meeting.

Schritt 1: Brainstorming in den eigenen Reihen
Was ist dein Hauptthema? Sammele alles, was du anbieten kannst. Was liegt dir besonders? Was kommt bei deinen (möglichen) Kunden gut an? Was zeichnet dich aus? Was hebt dich vom Wettbewerber ab? Was machst du besonders gerne? Achte darauf, was dir wirklich leichtfällt, auch wenn es dir selbstverständlich erscheint. Schreibe alles auf, was dir zu dir und deinem Unternehmen einfällt.

Schritt 2: Finde den Reason Why
Was bewegt deinen Kunden zum Kauf? Das ist eine der entscheidenden Fragen, um deine Expertise tatsächlich knackig zu gestalten. Mach dir klar, warum dein Wunschkunde ausgerechnet dein Angebot braucht – und will. Es geht um seine Bedürfnisse! Finde die Gründe, die ihn zum Kauf anregen: Welche emotionalen Bedürfnisse erfüllt dein Produkt? Die Voraussetzung dafür ist, dass du weißt, wen du gezielt ansprechen willst. (Zum Kundenprofil gibt`s noch wertvolle Tipps von mir im nächsten Kapitel! Also Dranbleiben :-))

Schritt 3: Sortiere deine Liste
Überlege dir, ob du ein Potpourri der Möglichkeiten auftischen oder nach Qualitätskritierien selektieren willst. Stelle Bedingungen an dich, dass deine Tätigkeit dir Freude bereitet und sich verkaufen lässt. Was gibt Cash und was ist „nur nett“? Poesie, die keinen Mehrwert bietet (und damit keinen Umsatz), sollte zunächst von deiner Prioritätenliste verschwinden – oder so umfunktioniert werden, dass du zukünftig anders damit arbeiten wirst.

Schritt 4: Beschreibe dein Angebot eindeutig
Super. Du bist schon viel weiter. Nun brauchst du die passende Formulierung für deine Leistungen. Wie kriegst du sie in einen einzigen klaren Satz? Das mag am Anfang ein bisschen holprig sein – bleibe geduldig mit dir. Betrachte deinen Text aus der Vogelperspektive: Spricht es dich an, was du geschrieben hast? Würdest du zuschlagen? Finde gute Gründe dafür. Es lohnt sich, diesem Satz ein paar Tage Zeit zu geben. Die nächste Frage kommt bestimmt: „Unwasmachsduso?“

In ein paar Tagen erstellen wir dein Kundenportrait. Das bringt Spaß!

Dein Fräulein Schmidt

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